Roadtrip USA – EL LAY!

 In Reisen und Bilder, USA

Hierfür gibt es nun einen extra Artikel, es wäre unhöflich, den Abend an diesem Ort einfach so hinten an einen bestehenden Artikel ranzuklatschen, dafür ist der Ort einfach zu genial. Nachdem sich Los Angeles schon durch die aus Baywatch bekannte Straße und die durch GTA bekannten Baken ankündigte, war es trotzdem echt bewegend in Santa Monica anzukommen. Schon von weitem waren das Riesenrad und die Achterbahn sichtbar, nur die Häuser dahinter hatte Rockstar so nicht in GTA eingebaut. Alles weitere jedoch war so wie aus Filmen und Spielen bekannt, nur diesmal in echt, Farbe, 3D und mit Geruch und Geschmack. Kann man nur schwer beschreiben, muss man in echt erlebt haben. Auf die Pier selbst fuhr ich zwar, parkte dort aber nicht, da der Parkplatz heillos überfüllt war. Dafür gibt es aber rechts und links des Santa Monica Piers genug weitere Parkplätze. Also die Karre abgestellt und ab an den Strand. Mein urspünglicher Weihnachtsurlaubsplan war es ja, einen Badeurlaub zu unternehmen, um dem trüben und kaltem Wetter in Good Old Germany zu entgehen. Dass ich dann in meinem „Badeurlaub“ durch den Schnee stapfte, während in Deutschland 15° herrschten, naja ich hatte meine weiße Weihnacht, ihr nicht! Immerhin hatte ich ja noch im Hinterkopf im Pazifik zu baden, aber dafür war es mir dann doch ein wenig zu frisch und das Auto als Umkleidekabine etwas unbequem. Irgendwo hatte ich auch aufgeschnappt, dass Nacktbaden in den USA jetzt auch nicht so der Bringer ist, vor allem wenn es von körperlich jetzt nicht zur Ästhetikelite zählenden, blassen Europäern ausgeübt wird. Also das schwimmen vom Plan gestrichen und dafür so eine Runde den Strand lang gelaufen.

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Pier, Riesenrad und Berge.

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Da haben die doch echt den Teich aus GT5 nachgebaut. Die spinnen die Amis.

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Weiße Häuser an blauem Meer vor weißen Wolken bedeckt von einer Textur aus blauem Himmel. Ein Bayer würde ausflippen und in spontane Jodelextase verfallen.

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Sunset, nicht vom gleichnamigen Boulevard aus beobachtet, da war ich erst am folgenden Tag.

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Häuser, Bäume, Sonnenschein

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Santa Monica Pier. Zum Glück wollte ich morgens nicht einfach nur frühstücken und danach meine Tochter besuchen.

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Merry murrican xmas!

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Kommentarlos

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Die fotografierte Fotografin.

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Ich sehe ihre Aura

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Ein Anblick zum Niederknien, alternativ auch zum in die Hocke gehen.

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Und nun die andere Seite

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Lecker Riesenrädsche

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Die Achterbahn. Immer der Sonne entgegen. Und wieder von ihr weg. Und ihr wieder entgegen. Das Teil macht unterhalb des Pier übrigens mächtig viel Lärm. Das poltert schon ordentlich wenn die in Fahrt ist.

Unterhalb des Piers war ein eigenartige Atmosphäre. Ringsum Sonne, Licht, heller Sand und hier dann dunkle Säulen, das Poltern der Achterbahn über einem, Wellen die sich an den Säulen brechen und um diese herumgurgeln. Dazu über einem Taubennetze, allerlei technisches Gerät das in den verschiedensten Tonlagen vor sich hin brummt. Läuft man dann ein paar Meter weiter, steht man wieder im Sonnenschein, neben einem der Jahrmarktstrubel, im Sand spielende Kinder, rege strändische Geschäftigkeit. Land der Gegensätze eben.

Mit sinkendem Sonnenstand, änderte sich die Stimmung am Strand. Es wurde ruhiger, die Wellen ließen nach und das Licht änderte sich. Sogar die Vögel hielten ihren sprichwörtlichen Schnabel. Der Himmel wurde langsam Orange und die Asiaten mit großen Objektiven kamen an den Strand.

Nach der vielen Fahrerei war mir nach ein wenig Gymnastik. Dankenswerterweise hat eine nette, ältere Dame noch ein paar schöne Bild von mir während meiner Übungen gemacht. Zum Glück hab sie dann einfangen und überwältigen können, als die versuchte mit meiner Kamer abzuhauen.

Nach der vielen Fahrerei war mir nach ein wenig Gymnastik. Dankenswerterweise hat eine nette, ältere Dame noch ein paar schöne Bilder von mir während meiner Übungen gemacht. Zum Glück hab sie dann einfangen und überwältigen können, als die versuchte mit meiner Kamera abzuhauen.

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Sogar das mit dem Zoom hat sie gut hinbekommen

Wellen vor Wellen mit sich wellig fortbewegenden Wellenwesen

Wellen vor Wellen mit sich wellig fortbewegenden Wellenwesen

Ikonisch. Leider ohne rot bebadeanzugte Rettungsschönheit. Und dem Rettungsschwimmer mangelte es zu sehr an sichtbarer Brusthaarung als dass es hier zu einer signifikanten Durschblutungsveränderung gekommen wäre.

Ikonisch. Leider ohne rot bebadeanzugte Rettungsschönheit. Und dem Rettungsschwimmer mangelte es zu sehr an sichtbarer Brustbehaarung als dass es hier zu einer signifikanten Durchblutungsveränderung gekommen wäre.

aufgereiht wie auf einer Palmenschnur

aufgereiht wie auf einer Palmenschnur

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Eine Sache war jedoch auffällig, und zwar die vielen Obdachlosen. Von mir ziemlich schnell von homeless in hopeless umbenannt, denn das war bei vielen das erschreckende, die Leere in den Gesichtern. Menschen die nichts haben, umgeben von Menschen die sich von ihrem Chauffeur die hintere Tür zu ihrem 2016er Escalade ESV öffnen lassen. Die ihren Karton mit ihren kleinen Habseeligkeiten (ein schönes Wort, haben – seeligkeit) mit hängendem Kopf über den Weg treten. Die sichtbare Schmerzen beim laufen haben und denen das nötigste fehlt. Die sich aber oft auch ihre Würde bewahrt haben und die respektiert werden. Es wird keiner weggeschubst und auch nicht so negativ ignoriert wie in Deutschland. Da ist ein wenig mehr miteinander spürbar. Ob es daran liegt dass jeder absteigen kann, oder es jeder vom Tellerwäscher zum Millionär schaffen kann? Ich weiß es nicht. Für mich jedenfalls waren es sehr prägende und eindringliche Begegnungen.

Frachter auf Long Beach. Nächstes mal komm ich auch dort vorbei

Frachter auf Long Beach. Nächstes mal komm ich auch dort vorbei

Jung, was bist du lang geworden!!

Jung, was bist du lang geworden!!

Ein den Sonnenuntergangsfotografen fotografierender asiatischer Fotograf, der vom Sonnenuntergangsfotograf selbst fotografiert wird. Ziemlich meta die scheisse

Ein den Sonnenuntergangsfotografen fotografierender asiatischer Fotograf, der vom Sonnenuntergangsfotograf selbst fotografiert wird. Ziemlich Meta die Scheisse.

Eins von ca. 23462 Sonnenuntergangsbildern.

Eins von ca. 23462 Sonnenuntergangsbildern.

Nu is die Sonne weg. Oorrr :( Dafür fährt die USS War for Freedom ihren neuen wichtigen Einsätzen entgegen

Nu is die Sonne weg. Oorrr 🙁 Dafür fährt die USS War for Freedom ihren neuen wichtigen Einsätzen entgegen

Kleiner Feierabendschnack unter Kollegen. Ich bezweifel nur dass die auf platt vertellen.

Kleiner Feierabendschnack unter Kollegen. Ich bezweifel nur dass die auf platt vertellen.

kleine Wolken, kleine Häuschen, großer Strand

Kleine Wolken, kleine Häuschen, großer Strand

Merry Christmas, mögest du ein paar schöne Geschenke bekommen haben und es dir eines Tages besser gehen

Merry Christmas, mögest du ein paar schöne Geschenke bekommen haben und es dir eines Tages besser gehen.

 

Ja, das sieht dort wirklich so aus, bekomme immernoch Erpelpelle wenn ich die Bilder sehe

Ja, das sieht dort wirklich so aus, bekomme immernoch Erpelpelle wenn ich die Bilder sehe.

Abends hatte ich noch eine Verabredung und auf dem Weg hatte ich nach dem Jet am Death Valley noch einen amerikanischen Moment wie er amerikanischer kaum sein könnte. Das Dach war offen, Rammstein besang grade Amerika und als ich so im Tunnel unter dem Flughafen durchfuhr, landete grade eine 737 auf ebendiesem. Ein Anblick für die Götter. Der Abend war dann auch noch echt schön, die Amis sind echt ein nettes und offenes Völkchen. Ziemlich spät fuhr ich dann in meine Residenz und fiel hundemüde in die Kiste. Im nächsten Beitrag gehts dann weiter.

 

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